"Wir wollen ja keine Steine schützen". Das sagte der Geschäftsführer von Greenpeace, Alexander Egit im Interview.
Und weiter: "Klimakrise und Artenvielfalt muss man in einem Atemzug nennen. [....] Wir verlieren pro Jahr im Durchschnitt unwiederbringlich 58.000 Arten. Wir haben nichts davon, wenn wir das Klima retten - um dann auf einem Planeten zu leben, wo nichts mehr wächst."
Wie recht er hat! Gemäß diesem Ziel - nämlich Klima- UND Naturschutz - reagierte Biedermannsdorf auf das Vorhaben der EVN eine Biomasse-Anlage in unserer Gemeinde zu bauen. Wenn Energiewende, dann nur, wenn auch etwas für die Tier- und Pflanzenwelt geschieht.
Um das nochmal ganz genau zu formulieren: Bäume und die dazugehörige niedrige Vegetation werten die Natur auf. Sie sind Lebensraum und Klimaanlage. Auf dem Areal der künftigen Biomasse-Anlage werden über kurz oder lang mehr Arten leben als derzeit auf dem Acker. Das ist eine Tatsache, die man nicht oft genug betonen kann.
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